Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht...

... sie funkeln hell in unseren Herzen

Zum Gedenken an Doris Studemann

Am 15. April 2021, fünf Tage nach ihrem 62. Geburtstag, ist Doris Studemann friedlich eingeschlafen und von ihrer tapfer ertragenen Krankheit erlöst worden.

Doris Studemann ist vor etwas mehr als 30 Jahren mit ihrem Ehemann Benoît nach Schönenwerd gezogen. Schon sehr bald hat sie sich für das Wohl der Gemeinde interessiert. Als die Kinder etwas grösser wurden, ist sie dem Kirchgemeinderat der röm. Kath Kirche beigetreten und hat das Amt der Aktuarin von 2001 bis 2014 übernommen. Nach einem Unterbruch nahm sie dieses Amt 2017 bis Mitte 2020 wieder auf. Diese anspruchsvolle Arbeit hat sie gewissenhaft ausgeführt. Eine grosse Freude hat ihr die Aufgabe «Gratulationen» bereitet. Den Einsatz, die Seniorinnen und Senioren an runden und halbrunden Geburtstagen in Namen der Kirchgemeinde zu besuchen, empfand sie als grosse Freude. Sie sagte mir: «Weisst du es ist nicht ein Muss, sondern ein Darf». Mit dieser Einstellung war sie ab 2013 bis kurz vor ihrem Tod unterwegs. Sie half in der Kirchgemeinde überall mit. Man konnte sie jederzeit für einen Kuchen oder zur Mithilfe für einen Anlass anfragen. Sei dies für den Pfarreitag, den Pfarreiabend oder für andere Veranstaltungen. Bei der Nachfrage beim Kirchenrat sagte ein Mitglied: «Doris hat viele Kuchen- und Dessertbuffets jeweils reich mit Selbstgebackenem bestückt!»

Im Jahr 2011 wurde der Zweckverband Pastoralraum Niederamt gegründet. Von der Gründung an bis Mitte 2020 amtete sie als Aktuarin. Auch hier verwöhnte sie die Mitglieder nach den Sitzungen mit Apéro oder Kaffee und Kuchen. Sie half mit, wo immer es nötig war.

Ihre Krankheit hat sie gezeichnet, und den-noch wollte sie nicht einfach aufgeben. Eine Kämpferin ist sie schon immer gewesen. Und dennoch hat sie nicht siegen können. Tapfer hat sie die letzten Monate ihres Lebens ertragen. Nie hat sie geklagt. «Es wird schon», sagte sie jeweils, wenn man sie nach ihrem Befinden fragte. Die Abschiedsfeier ist am 27. April gewesen, und es war eine Feier, wie sie es gewünscht hätte.

Benoît, Quentin und Géraldine Studemann sprechen wir unsere herzlichste Anteilnahme aus. Danke Doris für alles, was du für das Wohl der Kirchgemeinde und der Allgemeinheit getan hast!

Verena Fallegger